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«Adolescence»: Fast 100 Millionen Abrufe auf Netflix

Schon fast 100 Millionen Abrufe auf Netflix für «Adolescence»

02.04.2025, 04:3302.04.2025, 04:33

Für die britische Miniserie «Adolescence» hat der Streamingdienst Netflix nach nicht einmal drei Wochen schon fast hundert Millionen Abrufe gezählt. Die Serie dreht sich um die Frage, warum ein 13-Jähriger eine Gleichaltrige ersticht.

Innerhalb der ersten rund zweieinhalb Wochen seit der Veröffentlichung am 13. März wurden für die vierteilige Produktion aus dem Vereinigten Königreich weltweit rund 96,7 Millionen Abrufe registriert.

Netflix, das nach eigenen Angaben mehr als 300 Millionen zahlende Mitglieder in über 190 Ländern hat, veröffentlichte dienstagabends seine Wochencharts, die die Streaming-Top-10 jeweils von Montag bis Sonntag erfassen. Von der ersten auf die zweite Woche stiegen die Abrufe demnach von 24,3 Millionen Views auf 42 Millionen Abrufe. In der dritten Woche erreichte die Serie 30,4 Millionen Abrufe, wie Netflix bekannt gab.

Psyche des Teenagers im Fokus

«Adolescence» dreht sich um den 13-jährigen Jamie Miller (Owen Cooper), der eines Abends mit einem Messer eine Mitschülerin ersticht. Als die Polizei am folgenden Morgen sein Kinderzimmer stürmt, stehen die Eltern (Stephen Graham und Christine Tremarco) hilflos und fassungslos dabei.

Der Mord an Katie wird in der Serie genutzt, um die Psyche des Jungen zu erkunden, der von Mobbing, sozialer Isolation und gefährlichen Denkmustern über angeblich erstrebenswerte Männlichkeit überfordert wurde. Vater-Darsteller und Serien-Mitschöpfer Stephen Graham formulierte die Kernfrage der Serie so: «Welche Einflüsse Gleichaltriger, aus dem Internet und sozialen Medien üben Druck auf unsere jungen Männer aus?»

Die vier Echtzeit-Episoden von je rund einer Stunde wurden ohne Schnitt gedreht. Am eindrucksvollsten von den One-Shot-Folgen (Regie: Philip Barantini) finden viele die Episode drei, in der eine Psychologin (Erin Doherty) den Jungen zum Verständnis seiner grauenvollen Tat befragt. (sda/dpa)

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Das Drama um diesen Film war im Vorfeld gross. Wer ihn sehen durfte, musste ein haarsträubendes Non Disclosure Agreement unterzeichnen, das einem verbat, auch nur ein einziges Wort über den Film zu schreiben, bis das Embargo gefallen war. Und der Filmverleih mahnte eindringlich, nicht zu spoilern. Das Embargo fiel vor wenigen Stunden. Und was tun die grossen Medien wie der «Guardian»? Sie spoilern im ganz grossen Stil.
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